Am 23.04. legten wir morgens in Nagasaki an. Das Wetter war bedeckt und regnerisch bei ca. 18 Grad. Weil noch 2 Plätze frei waren und uns die Bustour in Hiroshima nicht so ganz angesprochen hatte, haben wir für Nagasaki eine 5-stündige Fahrradtour gebucht. Wir hatten ein Glück – unser Tourguide war wieder Jan, der uns schon bei den ersten beiden Touren begleitet hat. Ja und was soll man sagen – die befürchtete Trockenheit ist nicht eingetreten…🫣. Von den dann insgesamt 5,5 Stunden war es nur im Museum trocken. Der Regen hörte auf, als wir das Schiff wieder erreicht hatten. Da die guten Regenklamotten fürs Fahrrad natürlich zu Hause geblieben sind, waren wir am Ende der Tour restlos nass, aber der Regen war wenigstens einigermaßen temperiert. Bei schönem Wetter kann ja jeder…
Wir haben die Chinatown – die älteste von ganz Japan, die sogenannte holländische Siedlung, einen schintuistischen Schrein mit seinen charakteristischen Tori, den buddhistischen Schildkrötentempel und das Atombombenmuseum besucht. Die Beschreibung der einzelnen Sehenswürdigkeiten wird zu gegebener Zeit noch mal genauer erfolgen, aber dazu braucht es etwas mehr Internet.

























Zum Schluss der Tour ging’s hoch hinaus, da Nagasaki ebenfalls in den Bergen gelegen ist. Von dort oben hatten wir – E-Bike sei Dank – einen tollen Blick über die Bucht, den Hafen und auf unser Schiff. Durch die Brücke, von der wir aus unser Schiff fotografiert haben, sind wir später hindurch gefahren.




Nach ca. 27 km waren wir gut durchgeweicht wieder am Schiff, haben die Passkontrolle – hier mit Kopie des Passes, Aufkleber, Stempel, Zolldeklaration etc. durchlaufen und sind dann nur kurz zum Umziehen auf die Kabine gegangen. 17.30 Uhr hieß es schon „ Alle Mann an Bord“ und wir wollten ja noch ein bisschen Shoppen gehen. Der Anleger für Kreuzfahrtschiffe ist ja unmittelbar an der Stadt und man ist in wenigen Minuten zu Fuß in der touristisch geprägten Innenstadt. So konnten wir doch noch ein paar Souvenirs shoppen…
Aktuell scheint es sehr wenige Kreuzfahrtschiffe in Japan zu geben und so wurden wir wieder – wie auch bei jedem anderen Ablegen – mit Musik verabschiedet.




Im Abendprogramm gab es eine kurzweilige Unterhaltung unter dem Motto „Schöner scheitern“ über alles, was so im Leben schiefgehen kann – recht kurzweilig. Am späteren Abend wurde auf dem Pooldeck noch eine sogenannte „ weiße Nacht“ veranstaltet – mit tollen Showeinlagen, viel Dekoration, gutem Essen und Getränken. Musik bis Mitternacht durfte nicht fehlen und so war auch einmal Gelegenheit für ausgiebiges Tanzvergnügen – wann kommt man zu Hause schon mal dazu…Also auf jeden Fall steppte der Bär und wir hatten viel Spaß!







In der Nacht werden die Uhren wieder um eine Stunde zurück gestellt – es geht über das nordchinesische Meer schnurstracks in Richtung Shanghai. Der 24.04. ist wieder ein Seetag, am 25.04. werden wir Shanghai erreichen.