Tag 1 – Anreise
Wir sind heute 7.15 Uhr bei bestem Wetter zuhause gestartet und waren 8.45 Uhr auf dem gebuchten Parkplatz. Auto abgestellt, an die Ladesäule angestöpselt und um 9.00 Uhr fuhr der Shuttle zum Flughafen. Alles sehr professionell gestaltet und ein komplett aufgeladenes Auto bekommen wir auch, wenn wir wieder landen. Wir haben dann festgestellt, dass wir noch nie vom BER abgeflogen sind. Der Flughafen ist nicht sehr übersichtlich, es wird überwiegend mit Self-Check-in gearbeitet und schön ist auch was anderes. Dafür haben die nun so lange gebraucht, bis es fertig gebaut war …🫣Dafür hatten die Leute an der Sicherheitskontrolle Spaß und mein Gepäck erregte wieder mal Verdacht auf Sprengstoff – ich weiß auch nicht, woran das immer liegt 🤔


Der Flieger ging pünktlich, Flugdauer ca. 5 Stunden und es war schon mächtig eng in der EasyJet- Maschine. Manchmal ist es schon von Vorteil, wenn man nicht so groß ist 👍. Der Flug war ok., zeitweise ein bisschen kabbelig. Pünktlich 16.00 Uhr Ortszeit gelandet, eine Stunde Zeitverschiebung zu uns (zurück), zum Mietwagencounter und noch ca. 50 km Autofahrt bis zum Ziel. Fuerteventura ist eine karge Insel, aber dazu Morgen mehr. Unser Appartement liegt in Tarajalejo – einem kleinen verträumten Örtchen direkt am Meer, aber ohne große Hotelanlagen und Massentourismus. Es gibt nur ein Hotel, aber das liegt am Rande. Dafür leben hier viele Locals und das Leben geht beschaulich zu. Das ist ja schon eher unser Geschmack und Thomas hat uns ein nettes Quartier ausgesucht. Der Vermieter hat uns schon erwartet, kalte Getränke, Obst und ein Rotwein standen für uns bereit – alles sehr nett und zuvorkommend. Die Wohnung ist hübsch schlicht eingerichtet, alles neu und sehr ordentlich – da kann man sich echt wohlfühlen!






Schnell noch das Nötigste eingekauft, zu Abend gegessen und dann noch ein kleiner Spaziergang ans Meer. Es ist noch ziemlich stürmisch, Temperaturen so ca. 20 Grad und etwas wolkig. Schön ist es, das die Temperaturen am Abend nicht so abkühlen, so kann man‘s aushalten!


Tag 2 Marktbummel und Abstecher nach Morro Jable
Unser Reiseführer empfahl einen Besuch des sonntäglichen Wochenmarktes, der vor den Toren des Oasis Wildlife Parks wöchentlich stattfindet. Heute ist Sonntag, der Markt 5 Autominuten entfernt – vamos!
Wir waren gegen 10.00 Uhr da, fanden noch einen Parkplatz und auch den Eingang zum Markt. Obst, Gemüse, Kunsthandwerk, Olivenöl, Seifen und Kosmetik – alles was das Touristenherz begehrt. Man spricht auch deutsch, denn viele Deutsche überwintern auf Fuerteventura. Aber auch Einheimische kaufen hier. Alles sehr hübsch anzuschauen, solide überdacht, so dass auch im hohen Sommer gemütlich flaniert werden kann. Ein paar Mitbringsel durften natürlich mit…😉




Weiter ging es dann in Richtung Westen über die Playa Jandia nach Morro Jable. Jandia ist ein etwa 3 km langer Ferienort mit zahlreichen Hotels und Appartmentanlagen dicht an dicht, einer eben so langen Shoppingmeile – nicht so ganz unser Geschmack… Der endlos breite und kilometerlange weiße Sandstrand ist natürlich ein Traum!
Morro Jable ist noch ein wenig beschaulicher, kleinere Hotels und Anlagen, ein paar nette Gassen, aber ebenso touristisch. Wir haben unser Auto am Hafen stehen gelassen und sind spaziergegangen. Die Sonne hat uns verwöhnt, 20 Grad, aber immer eine kräftige Brise.
Ein nettes Lokal für ein Mittagessen war schnell gefunden und geschmeckt hat es auch noch 😋








Die Insel ist in den Touristenorten belebt, aber wenige Kilometer entfernt völlig einsam. Es gibt faktisch kaum Vegetation und nur karge Steinwüsten. Hier kann man Sience-Fiction-Filme drehen!


Im Quartier angekommen noch ein Stündchen an den Strand, der hier ebenso feinen, aber schwarzen Sand hat. Schön im Windschatten bleiben und Lichtschutzfaktor 50+, die Sonne hat hier viel Kraft, auch wenn es etwas wolkig ist.
Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch eine Runde spazieren gegangen, einmal in Richtung des Hügels, den wir von unserem Fenster aus sehen. Der Ausblick von weiter oben auf den Ort ist schon schön. Aber windig war’s – ist eine zugige Gegend hier…💨💨💨






Also für heute hatten wir genug frische Luft, Morgen werden wir die Insel wieder mit dem kleinen Auto erkunden – es gibt schon noch einiges zu sehen.

Tag 3 – Betancuria und Puerto del Rosario
Heute haben wir eine Besichtigung von Betancuria, der früheren Inselhauptstadt geplant. Zunächst einen Abstecher zur Apotheke – Thomas kultiviert gerade seinen schon überstanden geglaubten Schnupfen – und dann ging es über die malerische FV 30 entlang des „Natural de Betancuria“ in das gleichnamige Dörfchen.
Die Anfahrt war mit tollen Ausblicken gespickt und mancher „Mirador“ lädt zum Fotostopp ein. Schade, dass wir kein Mopped dabeihaben – eine tolle Strecke durch die Berge, kurvenreich und schmal. Die gelernte Sozia kann ja solche Strecken im Kleinwagen nicht so recht ab und steht gern auf der Bremse. Warum die uns vorausfahren Fahrzeuge dann auch mal an die Seite fahren, um uns vorbeizulassen, ließ sich nicht so recht aufklären…😇








Einst Inselhauptstadt und nach dem normannischen Eroberer benannt ist Betancuria heute ein hübsch restaurierter und sehr touristischer Ort. Wir waren früh da und konnten gemütlich herumstöbern, einen Kaffee trinken und lecker Apfelkuchen essen, später wurde es voll und wir waren schon auf der Weiterfahrt – gutes Timing!








Das Kirchlein von Betancuria ist für 2€ pro Person zu besichtigen und hat mit seinen aus verschiedenen Jahrhunderten stammenden Ausstellungsstücken einen etwas morbiden Charme. Modern ist aber das Anzünden einer Opferkerze – alles auf LED-Basis, so kann auch kein Brand entstehen! Das Ganze wird noch durch das bargeldlose Spenden am Automaten der Santander-Bank getoppt, es lebe der Fortschritt!




Weiter ging es nach Puerto del Rosario, der Hauptstadt von Fuerteventura. Die Stadt liegt am Meer, hat aber definitiv bessere Zeiten gesehen. Ein Parkplatz am Hafen war gefunden und wir sind zu einem kurzen Spaziergang aufgebrochen. Allerdings etwas falsch abgebogen und so sind wir in ein Wohngebiet abseits der wenigen touristisch erschlossenen Straßen geraten. Man bemüht sich zwar um die Belebung der Innenstadt, aber na ja…






Die Straßen und Plätze, die die Kreuzfahrer per pedes erreichen können, sind ja ganz nett, aber 2 Straßen weiter überwiegen die Immobilien „mit Potential“…🫣
Weiter ging’s in Richtung Quartier, noch etwas Sonne auf der Terrasse tanken und dann zum Abendessen vorbereiten – Ordnung muss sein. Heute geht’s mal in die Pizzeria FauFal – ein sehr nettes Lokal gleich um die Ecke mit absolut leckerer Pizza. Ein kleiner Verdauungsspaziergang an der Promenade rundet den Tag ab – reicht für heute, wir haben schließlich Urlaub!







Tag 4 – Von La Pared bis La Oliva
Heute hat uns den ganzen Tag feinstes Aprilwetter begleitet. Schon am frühen Morgen ging ein kräftiger Schauer hernieder, kurze Zeit später schien die Sonne und so blieb es auch den ganzen Tag über. Wir haben also unser kleines Auto gepackt und sind durch die Gegend gegondelt. Unsere erste Station war La Pared, ein kleines Dörfchen an der schmalsten Stelle der Insel. Es gibt ein Hotel, eine Reihe von Appartements und jede Menge Surfschulen. Nicht verwunderlich bei dem Strand und vor allem den Wellen, die – wenn man es kann – zum grenzenlosen Surfen einladen.




Der Reiseführer erwähnte ein nettes Café, welches auch Picknickkörbe bereitstellt. Sah wirklich nett aus, aber eindeutig zu windig heute!
Weiter ging’s über die FV605 in Richtung Norden immer an der Küste entlang mit entsprechenden Abstechern zum Meer. Nächster Stopp war bei Ajuy, einem ebenso kleinen Fleckchen am Meer mit tollen Wellen und grandiosem Ausblick. Hier waren wir vor 16 Jahren wohl schon mal, wir konnten uns dunkel erinnern. Aber dieses mal sind wir schlauer und schreiben gleich auf, wo wir gewesen sind…😉


Weiter ging’s nach Pajara, einem beschaulichen Örtchen mit fast französischem Flair, das als Verwaltungssitz des Südwestens der Insel dient und einen gewissen Wohlstand ausstrahlt. Es gibt ein modernes Rathaus, eine hübsche Kirche und sogar ein öffentliches Schwimmbad. Wir wären gerne noch etwas länger geblieben, aber der nächste Schauer hat uns erst in eine Bar getrieben und dann sind wir auch nach Kaltgetränk und Kaffee direkt weitergefahren.






Kleiner Zwischenstopp an einem der zahlreichen Miradors…



Von Pajara ging es dann weiter über die malerische FV30, vorbei am gestern besuchten Betancuria nach Los Molinos, wieder direkt am Atlantik. Es führt eine breite sehr gut ausgebaute Straße dorthin und man erwartet doch eine größere Siedlung oder ähnliches. Jedoch, wie Sie sehen, sehen Sie nichts…lediglich ein paar schäbige Fischerhütten, einen Imbiss und einen schwarzen Strand mit meterhohen Wellen, die sich an schroffen Felsen brechen. Bei Flachwasser kann man wohl auch einige sogenannte Piratenhöhlen besichtigen, nun ja. Mühlen haben wir hier keine gefunden, auch wenn uns das der Name suggeriert hat. Dafür ist der Handyempfang gleich null…also wirklich was für Aussteiger! In der Nähe gibt es noch einen großen Stausee, der nur zu Fuß zu erreichen ist, aber auf eine lange Wandertour haben wir verzichtet.




Eine Mühle haben wir dann doch noch gefunden und gleich daneben eine Art Gedenkstätte für ein KZ unter Franco, wie unsere spätere Internetrecherche herausgefunden hat.

Weiter ging’s nach La Oliva – der Name schien vielversprechend. Dort angekommen waren wir leicht überrascht – ein seltsamer Ort. Es werden zwar viele Touristen hingekarrt, aber der Ort ist wie tot in die Landschaft gestellt. Eine Kirche, hübsch schlicht anzusehen, aber einen merkwürdig gestalteten Platz, der wie eine Filmkulisse anmutet. Es gab wohl auch eine Art Erlebnishof, der – wie auf der Tafel geschrieben war, mit Fördermitteln der EU errichtet – leer und ziemlich verwüstet war, sehr schade drum! Das Rathaus zwar beflaggt, kein Lokal zu finden, keine Geschäfte. Die Hauptattraktion war wohl die einzige öffentliche Toilette, denn da stand eine lange Schlange davor…🫣






Zurück sind wir dann über die Inselmitte durch die Berge gefahren, in weitem Bogen an Puerto del Rosario vorbei – wenig Verkehr und kleine Örtchen. Zum Abschluss gab’s noch einen Regenbogen vor unserem Fenster – schauen wir mal, ob es Morgen etwas stabileres Wetter gibt! Die Natur freut der Regen sicher und man kann zusehen, wie die Berghänge zusehends grün werden.

Das war’s für heute, mal sehen, was wir uns Morgen anschauen – zu sehen gibt es sicher noch einiges.

Tag 5 – Corralejo
Nach kräftigen Regengüssen in der Nacht schien uns heute die Sonne. Wir sind heute ganz im Norden in Corralejo gewesen und haben die Zufahrt abseits der Autobahn über die FV 104 durch die Düne „El Jable“ gewählt. Diese beeindruckende Wanderdüne erstreckt sich über mehrere Kilometer südlich des Urlauberortes Corralejo und ist seit mehr als 40 Jahren Naturschutzgebiet. Viel Sand, der ständig von der Straße geschoben werden muss und eine wohl schützenswerte Fauna und Flora, tolle breite Sandstrände und sehr viel Gegend…




Diese Düne wandert je nach Wind hin und her und ist eine Touristenattraktion. Je nach Windrichtung kommen schon beeindruckende Hügel zusammen, die dann von den Touristen bestiegen werden, um Fotos von Sand zu machen…😇
Weiter ging’s nach Corralejo, einem der bekanntesten Urlaubsorte der Insel mit unzähligen Hotels, Appartmentanlagen, Restaurants, Bars, einer endlosen Shoppingmeile und teils schönem Sandstrand. Wir sind eine ganze Weile bummeln gewesen, haben die Sonne bei 23 Grad genossen und sind dann durch das Hinterland wieder zurück gefahren. Ein Ort zum längeren Urlaubmachen wäre es für uns nicht, aber schon ganz nett durch die schmale Promenade am Strand, die eher ein bisschen zufällig wirkt. Der Ort hat am Hafen noch ein paar ältere Gassen und strahlt trotz vielen Touristen einen gewissen Charme aus.




Wenige Kilometer hinter Corralejo herrscht dann wieder völlige Einsamkeit, nur noch Gegend, wenige Häuser im Nirgendwo und Berge und Vulkankegel aus vergangenen Zeiten. Das ist schon ein Kontrastprogramm! Der Regen der letzten Tage lässt die karge Vegetation förmlich explodieren.


Nach ausgiebigem Sonnenbad – muss man ja schließlich ausnutzen – gabs heute leckeren Fisch zum Abendessen. Unser Reiseführer empfahl „La Barraca“, kaum 2 Gehminuten von unserem Quartier entfernt, als Insidertip. Können wir bestätigen!


Das Wetter war uns heute wirklich hold, so kann’s bleiben! Der Wind ist immer noch relativ stark, aber deutlich angenehmer als das gestrige Aprilwetter!

Tag 6 – El Cotillo
Heute haben wir uns noch einmal in den Norden aufgemacht. El Cotillo, ein kleines Dorf, dass noch in den Anfängen des Massentourismus steckt, sollte es heute sein. Ein ehemaliges Fischerdorf, das um seinen alten Hafen herum noch sehr ursprünglich ist und an dessen Rand nunmehr auch viele Appartementanlagen und einige Hotels errichtet werden, ist schon nett anzusehen. Unser Reiseführer besagt, so hätte Corralejo vor ca. 20 bis 30 Jahren ausgesehen… Die Strände liegen direkt daneben und sind nur durch unbefestigte Straßen zu erreichen – armes Mietauto! Wohnmobile stehen überall und auch entlang der Strände, das wäre in Deutschland eher nicht möglich. Hier wird es wohl eher geduldet, sofern nicht biwakiert wird – also Tisch und Stühle dürfen nicht rausgestellt werden!
Das Wetter war heute wieder sehr gut, morgens fast windstill, ca. 20 Grad und Sonnenschein – was will man mehr.






Leider wird das Örtchen in den kommenden Jahren sicherlich seinen Charme verlieren und ähnlich wie Corralejo zur Touristenhochburg werden, schade.
Eigentlich wollten wir noch hier an den Strand, aber der war durch den starken Sturm der letzten Tage in Mittleidenschaft gezogen worden. Selbst vor den Lokalen oberhalb des Hafens lag Geröll und dementsprechend sah auch der Strand aus – der Sand war förmlich weggespült!


Überall steht Kunst herum, wie an fast allen Orten der Insel.





Nach einem ausgiebigen Bummel sind wir dann doch noch einmal in Richtung „El Jable“ aufgebrochen, dort ist der Strand schön breit und aus feinstem Dünensand. Ein gutes Stündchen in der Sonne reicht auch bei Lichtschutzfaktor 50 noch völlig und der Wind ist trotzdem nicht zu unterschätzen.




Das Wasser hat ca. 19 Grad und mehr als Füße rein … niemals!!
Ja, was soll man sagen – so ein Urlaubstag ist schon anstrengend…😉 Zurück im Quartier ging’s in die Pizzeria und nun klingt der Abend nach gutem Essen bei einem Glas Rotwein aus. Der Wind ist wieder etwas aufgefrischt, aber auch hier ist ja schließlich „Winter“…

Tag 7 – Costa Calma statt Cofete
Eigentlich wollten wir heute den südwestlichsten Zipfel der Insel erkunden und Cofete und Puerto de la Cruz besuchen. Diese Flecken kann man nur mit einem geländetauglichen Gefährt erreichen, da die dort hinführenden Straßen nicht asphaltiert sind. Da wir ja nur den weltkleinsten Mietwagen gebucht haben, wollten wir stattdessen mit der angebotenen Buslinie 111 vom Hafen Morro Jable dorthin fahren, die zweimal täglich mit einem allradgetriebenen Bus verkehrt. Gesagt, getan – 10.00 Uhr sollte der Bus abfahren und er kam auch pünktlich, war aber leider schon mit ca 15 Passagieren besetzt und hat weder uns noch die weiteren 5 Wartenden mitgenommen. Auf den nächsten 4 Stunden später wollten wir nicht warten, zumal eben auch nicht gewiss war, ob wir wieder mit zurück fahren können. Die Gegend dort ist so abgelegen – das macht nicht wirklich Spaß, keine Rückfahrtmöglichkeit zu haben. So haben wir die „Villa Winter„ verpasst, um die sich viele Mythen ranken. Vermutlich werden wir es überleben…😉 Das Wetter war heute Morgen am westlichsten Punkt auch noch etwas durchwachsen und so wurden wir mit einem tollen Regenbogen über dem Hafen entschädigt.

Wir sind dann einfach nach Costa Calma gefahren – einer lockeren Ansiedlung vieler Appartementanlagen und weniger, sich ganz gut in die Landschaft einfügender Hotels. Costa Calma, die ruhige Küste, hat wunderbare Sandstrände, kein Ortszentrum und auch noch viele Baulücken und scheint fest in deutscher Hand zu sein. Man spricht deutsch und es gibt auch z. B. das Café Berlin, in dem man Schwarzwälder Kirschtorte essen kann… Manche Hotelanlagen stehen auch ganz einzeln und dazwischen ist sehr viel Gegend…viel einsamer kann es in Cofete vermutlich auch nicht sein.






Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Strand und durch den Ort sind wir in unser beschauliches Tarajalejo zurück gefahren – sehr angenehm und nur wenige Touristen. Die Sonne war uns hold und so konnten wir den Rest des Tages beim Sonnenbad genießen – immer schön eincremen! Durch den ständigen Wind merkt man vermutlich nicht, dass man sich den Pelz verbrennt.


Am späteren Nachmittag sind wir dann noch mal auf unseren „Hausberg“ gewandert, von dort oben hat man einen tollen Blick über die Bucht.


Zum Abendessen gab’s noch mal leckeren Fisch im La Barraca, ein schöner Abschluss unseres Urlaubs. Morgen geht’s wieder heim, der Flieger geht um 16.45 Uhr und so können wir gemütlich in den Tag starten.

Die Heimreise
Alles hat ein Ende und auch wir müssen uns der Wirklichkeit stellen und wieder zum Dienst, um das Geld für den nächsten Urlaub zu verdienen…😉. Die Heimreise war entspannt, die Rückgabe des weltkleinsten Mietwagens und der Rückflug haben gut geklappt. Der Flugkapitän war echt der Knaller – ein wirklicher Entertainer: „Ich weiß ja nicht wie es ihnen gefallen hat, also ich fliege morgen wieder mit EasyJet“ war nur ein Spruch. „Und wir sind überpünktlich, fliegen sie mal mit Raynair – die kommen immer zu spät an!“ Hätten wir das gewusst, hätten wir die Aufnahme mitlaufen lassen – wirklich witzig und locker. Auch wenn wir am Flughafen etwas warten mussten auf den Transfer zum Parkplatz, um halb 2 nachts waren wir wohlbehalten wieder zu Hause.
Fazit: Schön war’s – können wir ruhig mal wieder machen!

