Alles hat ein Ende…

Wieder zu Hause

Nach sage und schreibe 32,5 Stunden seit dem Start in Kambodscha sind wir wieder zu Hause angekommen. Deutschland empfing uns mit trockenem, aber doch recht kaltem Wetter und es ist uns doch recht schwer gefallen, wieder im rauen Norden anzukommen. Die Zugfahrt von Frankfurt klappte gut, nur ca. 30 Minuten Verspätung…
Thomas ging es wieder recht gut, aber ich hatte mir einen grippalen Infekt eingefangen, der doch recht hartnäckig und belastend war.

Der 1.Advent stand unmittelbar bevor, aber für vorweihnachtliche Stimmung fehlte irgendwie der Nerv… Die weihnachtliche Deko fällt vermutlich in diesem Jahr etwas spärlich aus.

Nachlese

Grundsätzlich war es schon eine tolle Reise, Vietnam und Kambodscha sind beeindruckende Länder, die Menschen sind freundlich, hilfsbereit und gute Gastgeber. Das Wetter war perfekt, aber die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sind eben tropisch. Die Reisegruppen vor uns hatten Probleme durch die großen Überschwemmungen und mussten teilweise ihre Route ändern.

Gern hätten wir noch mehr Eindrücke gesammelt und auch landschaftlich interessante Orte besucht, aber das stand eben nicht auf dem Programm. Beide Länder sind definitiv auch eine zweite Reise wert, dann aber sicher auf eigene Faust und nicht in einer Gruppenreise. In 21 Tagen wurde ein Pensum vorgelegt, was eigentlich viel zu viel ist und für unsere Begriffe einen „Mental Overload“ provoziert. Es war schon wichtig, jeden Tag den Reiseblog zu schreiben, um überhaupt noch zu wissen, was man alles gesehen hat.

Das Reisen in beiden Ländern ist relativ sicher, man kann sich frei bewegen - so wie man es in Deutschland auch tun kann. Das Essen ist nach unserem Geschmack, viel Gemüse und Hähnchen und Reis, insbesondere in Vietnam auch nicht so scharf, sondern eher mild gewürzt.

Mit Englisch kommt man relativ weit, den Rest muss der Google Übersetzer richten. Internet funktioniert überall, das Netz ist gut ausgebaut. Das Telefonieren über WhatsApp ist der bequemste Weg und auch die inländischen Reiseagenturen agieren darüber.

Für das Überwinden größerer Distanzen sind Inlandsflüge am besten geeignet, es gibt aber auch Überlandbusse mit sehr guter Ausstattung und Liegesesseln für Übernachtfahrten.

Die Preise sind günstiger als in Deutschland, der Umtauschkurs 1:30.000 in Vietnam ist gewöhnungsbedürftig. In Kambodscha wird als Tourist grundsätzlich in Dollar bezahlt, die kambodschanische Währung wird nur von den Einheimischen genutzt.

Auch wenn Thomas krankheitsbedingt etwas Unruhe verbreitet hat, so haben wir doch wieder festgestellt, dass man auch mit solchen Problemen fertig wird und dass sich am Ende doch alles findet. Wir werden schon noch einige Zeit brauchen, um alle Eindrücke zu verarbeiten und auch alle Fotos anzusehen bzw. den Reiseblog noch einmal Revue passieren zu lassen.

Und nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - wo fahren wir als Nächstes hin?😉
Wieder zu Hause…🙋‍♀️🐶👍