Busan

Unser heutiger Zwischenstopp liegt in Busan, Südkorea. Busan ist Südkoreas zweitgrößte Stadt mit ca. 3,5 Millionen Einwohnern und eine bedeutende Hafenstadt. Die Atmosphäre ist entspannt, es gibt unzählige Hochhäuser, aber auch traditionelle Tempel, Märkte und urbane Viertel, die einer Chinatown entsprechen.

Wir haben uns für einen Busausflug entschieden und einen traditionellen Tempel, einen Park mit Aussicht und den unvermeidlichen Fischmarkt – alle Ausflüge führen dort vorbei – besichtigt.

Das Wetter war nicht so sonnig wie der gestrige Seetag, aber trocken und bei ca. 20 Grad.

Der Beomeosa Tempel ist eine Anlage, deren Ursprünge auf das Jahr 672 zurück gehen. Viele Male zerstört und wieder aufgebaut, leben und arbeiten heute viele Mönche hier, die den Buddhismus praktizieren.

In den 1950er Jahren begann in diesem Tempel eine Bewegung zur Restauration asketischer Traditionen. 2012 wurde er zu einem der acht Schulungszentren des Jogye-Ordens deklariert.

Wegen seiner im Frühjahr zahlreich blühenden Wisterien wird das Tal im Volksmund auch „Blauwolkental“ genannt. Sieht eindrucksvoll aus, aber will man sicher nicht selbst im Garten haben – ein Blauregen ist eine der stärksten Pflanzen die man kennt. Sie können sogar Dächer anheben…

Weiter ging’s dann zum Fuß des Busan-Towers, dessen umgebender Park einen Blick über die Stadt bietet.

Am Busan-Tower wird mit den dort herumlungernden Katzen geworben und daraus wurde auch ein entsprechendes Maskottchen. Sie lassen sich gern von Touristen streicheln und sind recht zugänglich.

Unser nächster und letzter Zwischenstopp war der Fischmarkt, dem größten des gesamten Landes. Riesige Hallen und viele Straßen sind voll von Hunderten von Ständen, die hauptsächlich Fisch und Meeresfrüchte aller nur denkbaren Arten anbieten. Muss man mal gesehen haben, aber führt auch zu deutlicher Überforderung bei Anblick und Fischgeruch…🙄

Der Blick auf den Fischereihafen dahinter ist imposant, aber insgesamt ist es ein riesiges Getümmel. Wer den ganzen Fisch essen soll, konnten wir uns auch nicht so recht vorstellen…

Heute hatten wir einen sehr aufgeweckten einheimischen Reiseleiter, der in sehr gut verständlichen Englisch ohne Punkt und Komma redete. Das war doch mal was. Der Reisebus selbst fährt sonst wahrscheinlich als Party – oder Karaoke – Bus, die riesige Soundanlage, das Mäusekino und die abgedunkelten Scheiben ließen es jedenfalls vermuten…

Am frühen Nachmittag ging’s wieder in Richtung Schiff und da wir uns – wie sollte es auch anders sein – einen kleinen Schnupfen eingefangen haben, war die Lust zu weiteren Unternehmungen nicht so riesig. Heute Abend reisen wir ja aus Südkorea aus und morgen in Japan wieder ein und so sind neuerliche umfangreiche Einreiseformalitäten bis hin zu Zollerklärungen erforderlich…🤔

Unser Housekeeping überraschte uns wieder mit einer neuen Kreation der Bettengestaltung…heute mal als Seehund 🥰

Inklusive Zollerklärung zum Ausfüllen…